Neue Erkenntnisse in den Ernährungswissenschaften

 In Ernährung

Lange Zeit galten Fette als Fettmacher Nummer eins. Dass Fette fett machen würden, schien bereits anhand des gängigen Begriffs „Fette“ für Lipide verständlich. Auch wenn Übermaß auch bei Fetten dem eigenen Körpergewicht nicht gut tut, sind in jüngerer Zeit mit Kohlenhydrate Makronährstoffe hinzugekommen, die den Fetten als Hauptgefahr für Übergewicht Konkurrenz machen. Nach neueren Ansichten von Teilen der Ernährungswissenschaften seien insbesondere kurzkettige Kohlenhydrate und damit Zucker sogar schlimmer als Fett. Diese Experten haben natürlich Begründungen für ihre Hypothese geliefert, mit denen sich im Folgenden auseinandergesetzt wird. Dabei wird auch erklärt, warum Low Carb Rezepte für Abends am effektivsten sind.

Der Konsum von Zucker in der heutigen Qualität ist unnatürlich

Der Körper kann bekanntlich aus verschiedenen Quellen von Nährstoffen Energie gewinnen. Bekannte Energiequellen sind Fette und Kohlenhydrate. Angesichts der Unmengen an Zucker, die uns heute zur Verfügung stehen, empfinden wir die derartige Hebung unseres Energielevels als vollkommen normal. Dabei übersehen wir regelmäßig, dass die hauptsächliche Energiegewinnung durch Fette im Rahmen der Ketose der eigentlich natürliche Zustand des Menschen ist. In der Steinzeit kannte der Mensch nämlich kaum Zucker. So gab es keine industrielle Gewinnung von Zucker durch Zuckerrüben, Zuckerrohr sowie Zuckerpalmen und auch die gezielte Produktion von Honig, der übrigens auch nur einen durchschnittlichen Zuckeranteil von 2,4 % besitzt, wurde erst in der Antike entdeckt, aber stand den Menschen noch nicht in dem Maß wie heute zur Verfügung.

In der längsten Zeit seiner Geschichte hat der Mensch gejagt, gefischt, Früchte gesammelt und sich von Pflanzen ernährt. Seine Hauptenergiequelle war das Fleisch erlegter Tiere. Ein Fang eines Tieres konnte insbesondere in den kargen Wintertagen über Leben und Tod entscheiden. Denn wurde nach dem Verzehr die Ketose in Gang gesetzt, konnte der menschliche Körper daraus noch 50 bis 60 Tage seine Energie entnehmen.

Die Sättigung durch Fette und Kohlenhydrate im Vergleich

Insofern ist der Mensch evolutionär auf die Verbrennung von Fetten als auf die Verbrennung von Kohlenhydraten ausgerichtet. Immer mehr Erkenntnisse belegen, dass Fette in vielerlei Hinsicht für das eigene Körpergewicht weniger problematisch sind als gedacht. So sind sind Fette in puncto Sättigung und Nachhaltigkeit der Appetit-Zügelung dem Zucker weit überlegen. Wer ein Stück Fleisch isst, merkt selbst, wie schnell und nachhaltig er davon satt wird, während er problemlos einen Berg an zuckerhaltigen Lebensmitteln aus Waffeln, Bonbons, Pralinen, Burgern, Brötchen und vieles mehr vertilgen könnte.
Selbst Nudeln, die bereits aus weiter verzweigten Kohlenhydratketten bestehen, sättigen nur wenig und das auch nur für kurze Zeit. Schnell meldet sich nach dem Verzehr von Nudeln der Hunger wieder. Eine Ursache dafür, dass dem Körper durch Fett wesentlich mehr und langfristiger Energie zur Verfügung steht als durch Zucker, liegt daran, dass die Ketose das ATP-ADP-Verhältnis positiv beeinflusst und damit den universellen Energieträger des Menschen.

Die Zuckerverbrennung blockiert den Stoffwechsel

Ein weiteres Manko von Zucker ist die Blockade der Verwertung anderer Nährstoffe im Rahmen des Stoffwechsels beim Menschen. Schon allein die Insulinpumpe, die bei beim Verzehr von Zucker regelmäßig anspringt, um den Blutzuckerspiegel wieder auf das ursprüngliche Niveau zu senken, bindet zahlreiche Ressourcen. Somit kann sich der menschliche Körper nicht mit der Fettverbrennung auseinandersetzen. Die überschüssigen Fette werden wie auch die überschüssigen Kohlenhydrate, deren Depots aufgrund der unnatürlichen Verbreitung von Zucker wesentlich schneller voll werden als die Depots für Fette, als Reserven am Körper eingelagert. Diese Gefahr wird natürlich durch eine ungesunde Lebensweise unter Verzicht auf Sport und Bewegung weiter verschärft.

Ausblick: Verzicht auf Zucker lohnt sich

Insofern bleibt als Fazit festzuhalten, dass es sich lohnt, bei der Diät die Priorität auf die Lossagung von Zucker zu legen. Aufgrund der Energiequellen, die in Fetten und Eiweißen enthalten sind, bietet eine solche Ernährungsweise sogar den Vorteil, dass diese Diät im Gegensatz zu einer Diät, die auf Vermeidung von Lipiden ausgerichtet ist, ohne Verzicht und Hunger möglich ist. Besonders am Abend lohnt sich der Verzicht auf Zucker, damit der Stoffwechsel in der Nacht die überschüssigen Fette verbrennen kann.

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